Wie es jahrelange Tradition ist, so fanden sich auch in diesem Jahr am 27. Dezember die Mitglieder und ihre Familien im Vereinsheim ein und begingen das Jahresabschlussschießen.
Dabei gehen Können und Glück Hand in Hand, aber auch Neulinge können, wie die Siegerehrung gezeigt hat, zu großen Abräumern werden, obwohl sie vorher noch nie eine Waffe in der Hand gehalten haben. Wie es die Tradition so will, wurden auch in diesem Jahr wieder die Pendelscheiben, der Karabiner, die Glücksscheiben und die Hähnchen ausgepackt.
In diesem Jahr zum ersten Mal konnten auch die Jüngsten unter uns ihr Können beim Lichtgewehrschießen unter Beweis stellen. Zwei junge Nachwuchsschützen und eine junge Nachwuchsschützin im Alter von sieben bis zwölf Jahren traten gegeneinander an. Der Ehrgeiz der Jungs war geweckt, sodass sich die beiden in mehreren Duellen immer weiter überbieten wollten.
Morgens um zehn wurde mit der Glücksscheibe auf 25 m, mit den Pendelscheiben am 50-m-Stand und mit dem Karabiner auf 100 m gestartet.
Nach der Stärkung durch Solper oder Haxe mit Kraut und Brot zum Mittag wurden noch die letzten Kämpfe ausgefochten, bis es dann ans Hähnchenschießen ging. Nun denken Sie bitte nicht, dass wir lebendige Hühner über den Platz laufen lassen, im Gegenteil, es wird mit der Flinte auf Luftgewehrscheiben in 25 Meter Entfernung geschossen. Wer in einer Rotte von 10 Schützen den besten Treffer landet, der gewinnt ein Tiefkühlhähnchen. Insgesamt waren 16 Hähnchen in der Verlosung.
Sie merken schon, um einen der begehrten Preise abzuräumen, reicht es nicht nur ein guter Schütze zu sein, sondern man benötigt auch das gewisse Quäntchen Glück.
Bei der Glücksscheibe sind, wie in den Jahren zuvor, positive wie auch negative Punkte auf der Scheibe, ein Treffer nahe der 100 kann also trotzdem zu einem negativen Ergebnis führen. Und doch gab es wieder eine Vielzahl an Schützen, denen das Glück hold war. Es wurden einige hohen Ergebnisse erzielt: Bei der Glücksscheibe hat Jens Fuchs mit 250 Punkten den ersten Platz belegt. Alwin Lomp lag mit 248 Punkten nur knapp dahinter. Den dritten Platz sicherte sich Markus Leinweber mit 210 Punkten.
Wenn Sie denken, ach, das war ja knapp, so werden Sie im Folgenden noch große Spannung erwarten dürfen, denn auch beim Pendelschießen haben die Schützen sich gegenseitig die Butter vom Brot “geschossen”. Platz eins und zwei trennen lediglich 1,15 Sekunden. Die Pendelscheiben sind auf fünfzig Metern verteilt und bringen, je weiter weg, umso mehr Punkte. Hinzu kommt als kleine Schwierigkeit die Zeit, denn es reicht nicht nur gut zu treffen, das Ganze muss auch zügig erfolgen, sonst hätten wir ja auch viel zu viele Erstplatzierte und es würde langweilig. Platz eins belegte Andreas Fajerski mit 190 Punkten und 29,0 Sekunden. Wie bereits erwähnt, folgte knapp dahinter Thomas Belletz ebenfalls mit 190 Punkten und 30,15 Sekunden. Platz drei sicherte sich Alexander Krätschmer mit 180 Punkten und 42,31 Sekunden. Am schnellsten war Claudio Wahl mit 8,5 Sekunden, jedoch reichten die erzielten Punkte nicht für das Treppchen.
Jetzt denken Sie vielleicht, ok, das reicht ja jetzt an Spannung, die Weihnachtstage und die Überraschungen, die unterm Baum lagen oder die Ente im Ofen, waren aufregend genug … Nein, auch dies kann noch überboten werden.
Mit dem Karabiner wurde auf die 100 m Elektronik geschossen. Sechs Schützen haben die magische zehn übertroffen:
- Jens Fuchs 10,4
- Rudi Hansel, Thomas Belletz und Thomas Gärtner jeweils 10,6
- Patrick Chadwick und Andreas Janetzko jeweils 10,8
Was für tolle Leistungen und trotzdem es gab keinen klaren Sieger, sodass sich Patrick Chadwick und Andreas Janetzko um Platz eins duellieren mussten sowie Rudi Hansel, Thomas Belletz und Thomas Gärtner gingen ins Stechen um Platz drei. Das erste Stechen um Platz drei konnte Rudi Hansel mit 10,7 für sich entscheiden. Im zweiten Stechen zog Andreas Janetzko den Kürzen und musste sich mit 9,7 gegen eine 10,0 von Patrick Chadwick geschlagen geben. Hier ist jedoch noch anerkennend zu erwähnen, dass Andreas vorher noch nicht geschossen hat, gleich ins Stechen geschickt wurde und somit einen respektablen zweiten Platz gemacht hat.
Im Hähnchenschießen hat Anton Hilfer drei Hähnchen abräumen können, dicht dahinter mit zwei Hähnchen waren Michael Pschierer und Werner Janetzko, um nur einige Sieger zu benennen.
Aber auch hier war es zum Teil recht knifflig die Auswertung durchzuführen, denn einige Schützen haben in ihren Rotten die gleiche Ringzahl getroffen, sodass es nicht nur ausreichte, den beste Ring auszuwerten. Die Auswerter mussten ganz genau hinschauen, welcher Treffer genauer und welches der nächste beste getroffene Ring war. Detektivarbeit mit der Lupe auf den kleinen Scheiben.
Der Vorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern und Gästen für den rundum gelungenen Tag! Und vor allem danken wir auch all den fleißigen Helfern, ob am Stand, an der Theke, bei der Essensausgabe, im Vorfeld beim Preise suchen oder organisieren! Ohne euch wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich!
Wir gratulieren den Gewinnern und freuen uns bereits heute auf das nächste Jahresabschlussschießen!
Die Bilder sowie weitere Ergebnisse können Sie nachfolgend einsehen.
